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Was sagt der „CRI-Wert“ aus?

CRI ist die englische Abkürzung für Colour Rendering Index (Farbwiedergabeindex). Der CRI-Wert ist eine äußerst wichtige Kenngröße für weißes Licht. Weißes Licht setzt sich aus mehreren Farben zusammen, d.h. aus Licht verschiedener Wellenlängen. Zusammen bilden sie ein Farbband oder auch Spektrum genannt. Wie naturgetreu die Farbe, z.B. eines Gegenstandes, wiedergegeben wird, ist davon abhängig, welche Farben sich im Spektrum des Lichtes befinden, das diesen Gegenstand beleuchtet. Anders gesagt, fehlen im Spektrum dieses Lichtes Farben, wird die natürliche Farbe des Gegenstandes verfälscht wiedergegeben. Jeder kennt den Unterschied, wenn man einen Gegenstand bei Sonnenlicht oder bei künstlicher Beleuchtung, z.B. im Kaufhaus, betrachtet. Sonnenlicht hat einen CRI-Wert von 100. Das Licht im Kaufhaus hat einen weitaus niedrigeren Wert.
Um diesbezüglich verschiedene Lichtquellen miteinander vergleichen zu können, wurden in der
DIN 6169 14 genormte Testfarben bestimmt, die für die Berechnung des CRI-Wertes maßgebend sind. Mit einem Spektroradiometer wird das reflektierte Licht der zu prüfenden Lichtquelle vermessen. Dann vergleicht man es mit der Referenzlichtquelle. Das Ergebnis sind x-verschiedene Farbwiedergabewerte, deren arithmetischer Mittelwert der CRI-Wert ist. Das x steht dabei für die Anzahl der Testfarben, die für die Messungen herangezogen wurden.
An dieser Stelle lohnt es sich, genauer hinzusehen. Wie viele Testfarben für die Berechnungen verwendet werden, wird unterschiedlich gehandhabt. Werden nur die ersten 8 von 14 Farben für die Bestimmung benutzt, erhält man als Ergebnis 8 verschiedene Farbwiedergabewerte (R1-R8). Der CRI-Wert, der sich daraus ergibt, wird auch als allgemeiner Farbwiedergabeindex Ra bezeichnet.
Die ersten 8 genormten Farben sind schwach gesättigte Farben. Die Farben 9-14 dagegen sind kräftig (gesättigt). Sie sind besonders für die Farbbrillanz verantwortlich. So läßt es sich erklären, weshalb eine weiße LED, trotz hohem CRI-Wert (basierend auf dem Ra-Wert), Schwächen bei satt roter Farbwiedergabe hat. Um beurteilen zu können, wie eine weiße LED rote Farben zum Leuchten bringt, muß auch die 9. Farbe einbezogen werden. Analog dazu ist es für die Beurteilung anderer gesättigter Farben sinnvoll, R10-R14 einzubeziehen. Zusammenfassend kann man sagen: Je mehr Farben zur Bestimmung des CRI-Wertes gemessen werden, um so genauer beschreibt dieser Wert die Qualität des Lichtes.
Für die Praxis sind diese Kenntnisse sehr wichtig, denn nur so kann für jede Anwendung das richtige Leuchtmittel gefunden werden. Um sicher zu gehen, daß die von uns verbauten LEDs die gewünschte Wirkung erzielen, verlassen wir uns nicht nur auf die Datenblätter, sondern überprüfen die LEDs regelmäßig auch mit unserem Spektrometer. Wir setzen in unseren Leuchten fast ausschließlich LEDs von PHILIPS LUMILEDS ein, weil diese, neben vielen anderen guten Eigenschaften, gerade beim R9-Anteil herausragen.

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